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Klasse Biomasse


Warum Landwirte jetzt für das Licht einer Schule verantwortlich sind?

Lesen Sie den Artikel und entscheiden Sie, ob die Aussagen (1 - 8) richtig (R) oder falsch (F) sind.

Wer die dicksten Kartoffeln hat? Das interessiert heute niemanden mehr. Jedenfalls nicht auf dem Bauernhof der Landwirte Jens und Ute Lübbers. Die beiden produzieren heute Strom, und zwar aus Mais. Wie das funktioniert? Mit Energie aus Biomasse.

Wenn Jens und Ute Lübbers aus Amelinghausen früher zur Ernte gefahren sind, waren sie mit dem Traktor unterwegs. Danach haben sie reihenweise Kartoffeln zur Fabrik gebracht. Heute genügt es, einen Schalter zu drücken. Schon läuft der Computer, brennt das Licht, erhitzt sich die Mikrowelle. Denn die Landwirte ernten jetzt Energie.Gut, dafür müssen sie schon noch etwas anbauen: Mais. Dieser Mais wird geerntet. In einer Biogasanlage vergärt er. Die Gase, die dabei entstehen, werden in Wärme und Strom umgewandelt.
Neue Möglichkeiten
Mais ist für diese Art der Energiegewinnung nur eine Variante. Auch aus Holz entsteht Biomasse. Das Holz wird zunächst verbrannt. Dadurch wird Wasser zum Kochen gebracht, wobei Wasserdampf entsteht. Dieser Wasserdampf bringt eine Turbine in Bewegung, die an einen elektrischen Generator angeschlossen ist. Und im Generator wird aus Bewegungsenergie Strom. Sogar Gülle* von Tieren ist zur Gewinnung von Biogas äußerst geeignet. Hier wird allerdings noch an der Technik gefeilt.
* trágyalé
Der Strom, der in den meisten deutschen Haushalten fließt, stammt aus Atomenergie und fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas. Regenerative Energien werden jedoch zunehmend gefördert. Auf den Dächern speichern Solarzellen die Sonnenenergie, auf freien Feldern und Wiesen drehen sich die Flügel der Windräder. Nun werden wohl auch hier und da Verbrennungsanlagen für Biogas dazukommen.
Steigende Nachfrage
Energiegewinnung aus Biomasse ist wegen des geringen Kohlendioxydausstoßes besonders umweltfreundlich. Jens und Ute Lübbers haben ihren Hof, der seit Generationen klassisch bewirtschaftet wurde, der Umwelt zuliebe komplett umgestellt. Die Prognosen sind gut: Die Reserven an konventionellen Energieträgern wie Erdgas und Öl schrumpfen. Regenerative Energien haben deshalb gute Chancen auf dem Markt der Zukunft. Das Biogaswerk in Amelinghausen versorgt schon heute eine Schule, ein Altenheim und ein Waldbad in der Region mit Wärmeenergie.
Im letzten Jahr sind in der Bundesrepublik mehr als 600 neue Biogasanlagen entstanden. Insgesamt gibt es 2.700 solcher Anlagen in ganz Deutschland. Auf etwa 1,6 Millionen Hektar wachsen Pflanzen, die zu Biomasse verarbeitet werden. Das Fraunhofer Institut schätzt, dass bis zum Jahr 2030 etwa 10 Prozent des Energieabsatzes in Deutschland aus Biogas stammen werden.
Auch die Amelinghausener Biogasbauern sehen ihrer Zukunft gespannt und optimistisch entgegen. Sie haben sich entschlossen eine neue umweltschonende Technik auszuprobieren. Ein echtes Vorbild!

Was ist richtig?


Die Lübbers bauten früher ganz traditionell Kartoffeln an.
In der neuen Anlage wird Mais verbrannt und so wird Energie erzeugt.
Mit einer besseren Technik könnte man auch aus den „Abfall” der Tiere viel Biogas produzieren.
Die deutschen Haushalten werden gefordert, sich auf regenerative Energiequellen umzustellen.
Neben Solarzellen und Windrädern probiert man in immer mehr Ortschaften das Biogas aus.
Aus Biomasse kann man umweltschonend Energie gewinnen.
Da die Reserven an klassischen Energieträgern nie zu verbrauchen sind, können die regenerativen Energien mit ihnen nicht konkurrieren.
Die Biomasse ist nur ein Nebenprodukt der Landwirtschaft.




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